Von frühen und späten Gassirunden

Bei diesen Temperaturen machen es meine beiden Zweibeiner wie es gute Mediterraner so machen: früh Aktion, spät Aktion und dazwischen Siesta. Für mich bedeutet das: Eine frühe Gasirunde und eine späte Gassirunde. Für die frühe Gassirunde ging’s im Crossi nach Saint-Paul-en-Forêt, denn dort gibt es einen kleinen See, um den herum die Zweibeinerin auf Komoot eine kleine Wanderung gefunden hatte. Allerdings hätte ich mir ein kleines bißchen mehr Schatten gewünscht. Der Weg zum See und Teile drum herum lagen in der schon jetzt dolle scheinenden Sonne, was mit persönlich nicht so gut gefallen hat. Ihr mein, dass ich hier rumpienze? Na denn, zieht Euch doch mal im Hochsommer einen dicken Pullover und eine Thermohose an (so ein Fell habe ichh mittlerweile, nachdem wir den Kollegen Addison gut im Griff haben) und geht eine Stunden wandern. Danach reden wir dann noch mal, einverstanden? Und ich will dann nix hören von wegen „Geh doch ins Wasser. Das erfrischt.“

Den Tag über verbrachten wir dann im Haus. Meine beiden Zweibeiner immer mal wieder im Pool und ich immer mal wieder im kühlen Haus.

Zur Abendrunde fuhren wir nach Fayence. Ein sehr gemütliches Gassigehen bei enstpannten Temperaturen. Was nicht ganz so entspannt war, war das beständige Grummeln, das eigentlich ein Gewitter ankündigen sollte. Doch außer ein paar vereinzelten Regentropfen kam da nix vom Himmel und wir erreichten trocken den Parkplatz. Da habe ich mich wieder mal vollkommen umsonst aufgeregt.


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